BARF-Rechner: Wie viel Futter braucht dein Hund?
Gib Gewicht, Alter und Aktivität ein — der Rechner zeigt dir die Tagesmenge und die Aufteilung nach dem BARF-Standard (80 % tierisch / 20 % pflanzlich). Kostenlos, ohne Anmeldung, deine Daten bleiben im Browser.
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Kurz gesagt
Ein ausgewachsener Hund bekommt täglich rund 2 bis 3 % seines Körpergewichts an Futter — ruhige Hunde und Senioren eher am unteren Rand, sportliche am oberen. Diese Menge teilt sich nach der bewährten 80/20-Regel in 80 % tierische und 20 % pflanzliche Anteile. Das sind Erfahrungswerte aus der BARF-Praxis, keine tierärztlich berechnete Ration: Welpen, trächtige Hündinnen und kranke Tiere brauchen eine individuelle Berechnung.
So rechnet der BARF-Rechner
- Tagesmenge: 2–3 % des Körpergewichts für ausgewachsene Hunde (Mittelwert 2,5 %) — ruhige Hunde und Senioren eher am unteren, sportliche am oberen Rand.
- 80/20-Regel: 80 % tierischer Anteil, 20 % pflanzlicher Anteil.
- Tierischer Anteil: 50 % Muskelfleisch · 20 % Pansen/Blättermagen · 15 % Innereien (davon etwa die Hälfte Leber) · 15 % rohe fleischige Knochen.
- Pflanzlicher Anteil: 75 % Gemüse · 25 % Obst — püriert oder gedünstet, damit der Hund es verwerten kann.
Dazu kommen hochwertige Öle (z. B. Lachsöl) und je nach Ration gezielte Zusätze — mehr dazu in unseren Ratgebern.
Häufige Fragen zur BARF-Menge
Wie viel Fleisch braucht mein Hund am Tag?
Als Richtwert gelten 2 bis 3 Prozent des Körpergewichts pro Tag, im Mittel etwa 2,5 Prozent. Ein 20 Kilogramm schwerer Hund liegt damit bei rund 500 Gramm Tagesration. Ruhige Hunde und Senioren brauchen eher weniger, sportlich geführte Hunde eher mehr. Entscheidend ist am Ende nicht die Formel, sondern die Körperkondition: Wenn die Rippen gut fühlbar, aber nicht sichtbar sind, stimmt die Menge.
Wie setzt sich eine BARF-Ration zusammen?
Nach der 80/20-Regel bestehen 80 Prozent der Ration aus tierischen und 20 Prozent aus pflanzlichen Anteilen. Der tierische Teil gliedert sich üblicherweise in 50 Prozent Muskelfleisch, 20 Prozent Pansen oder Blättermagen, 15 Prozent Innereien (davon etwa die Hälfte Leber) und 15 Prozent rohe fleischige Knochen. Der pflanzliche Teil besteht zu etwa drei Vierteln aus Gemüse und einem Viertel Obst, püriert oder gedünstet, weil der Hund rohe Zellwände sonst kaum aufschließen kann.
Gilt der Rechner auch für Welpen?
Nein. Welpen wachsen und haben einen deutlich höheren, sich ständig ändernden Bedarf — je nach Alter das Zwei- bis Dreifache des Erwachsenenwerts, bezogen auf ihr aktuelles Gewicht. Vor allem das Verhältnis von Calcium zu Phosphor ist im Wachstum kritisch und lässt sich nicht über eine Faustformel abbilden. Für Welpen, trächtige oder säugende Hündinnen und kranke Hunde gehört die Ration mit einer tierärztlichen Ernährungsberatung berechnet.
Muss ich BARF-Rationen mit Zusätzen ergänzen?
In der Regel ja. Eine reine Fleisch-Gemüse-Ration deckt nicht automatisch alles ab; verbreitet ergänzt werden ein hochwertiges Öl als Omega-3-Quelle, Seealge für Jod und je nach Zusammensetzung weitere gezielte Zusätze. Wie viel wovon nötig ist, hängt von der konkreten Ration ab — pauschale Empfehlungen führen hier schnell zu Über- oder Unterversorgung.
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